Welpen: Einzug und Vorbereitung 2026

Jetzt ist es so weit: Sie haben einen passenden Züchter und damit auch den passenden Welpen gefunden. Darauf sollten Sie unbedingt achten, wenn der Welpe bei Ihnen einzieht.

Welpen: es ist soweit! sie haben einen passenden Züchter und demnach auch passenden Welpen erhalten. Was ihr unbedingt beachten solltet, wenn ein Welpe einzieht.
Den passenden Welpen auswählen

Nur selten entscheidet man sich völlig überraschend für einen Hund. Die Wahl des neuen Familienmitglieds sollte vielmehr gut überlegt und sorgfältig geplant sein. Entscheidend ist nicht nur das niedliche Aussehen, sondern ebenso die rassetypischen Bedürfnisse, beispielsweise ein ausgeprägter Bewegungsdrang oder eine aufwendige Fellpflege. Haben Sie Ihren persönlichen Lieblingshund schon entdeckt?

Damit Hund und Mensch gut in ihre gemeinsame Zukunft starten, braucht es noch etwas Planung – auch wenn Sie bereits von Spaziergängen und Ausflügen träumen. Vorab sind einige Fragen zu klären. Dabei geht es weniger um den Standort des Hundekorbs oder die Auswahl des Spielzeugs als um die Grundlagen des Zusammenlebens, die Aufzucht des jungen Hundes und selbstverständlich eine artgerechte Haltung.

Grundlegende Vorbereitung auf den Welpen

  • Passt ein Hundehalsband oder ein Geschirr besser?
  • Welche Fütterung wählen Sie: Trockenfutter, Nassfutter oder BARF?
  • Ab welchem Zeitpunkt muss der Hund steuerlich angemeldet werden?
  • Welche örtlichen Vorschriften gelten für die Hundehaltung, etwa eine Leinenpflicht?
  • Wie schliessen Sie eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung ab?
  • Wie finden Sie vorab einen Tierarzt, und wie gewöhnen Sie Ihren Hund an die Praxis?
  • Bei welcher Welpenschule melden Sie Ihren Hund an?
  • Wer übernimmt die Betreuung Ihres Hundes, wenn Sie krank sind?
Zu Erziehung und Haltung werden Sie auf viele Fragen zahlreiche, teilweise auch leicht widersprüchliche Antworten erhalten. Was beim Einzug eines Hundes wichtig ist, zeigt Ihnen in vielen Situationen jedoch auch Ihr Bauchgefühl. Vertrauen Sie daher gelegentlich auf Ihre Intuition. Je besser Sie Ihr Tier kennenlernen, desto eher finden Sie individuelle Wege zu einem glücklichen Zusammenleben.
Weitere Hinweise für den Einzug des Hundes
  • Erziehung geht auch durch den Magen: Leckerlis wirken in Massen und unmittelbar mit dem Lob für erwünschtes Verhalten verknüpft als positive Konditionierung.
  • Gewöhnen Sie dem Hund das Anspringen von Anfang an ab, indem Sie Ihr Knie einfach anheben oder sich umdrehen und weggehen.
  • Zum Grundgehorsam gehören einfache Kommandos wie Sitz und Platz, «Pfui» für aktuell unerwünschte Handlungen sowie «Aus» für Verhaltensweisen, die grundsätzlich nicht akzeptiert werden.
  • Kurzes Bellen kann akzeptiert werden. Bei anhaltendem Bellen oder anderen unerwünschten Handlungen schicken Sie das Tier auf seinen Platz.
  • Richten Sie den Schlafplatz des Hundes anfangs in Ihrer Nähe ein, damit er sich zugehörig fühlt.
  • Das Alleinbleiben wird schrittweise geübt. Wenn Sie ohne Hund das Haus verlassen, verzichten Sie auf Verabschiedungen. Weggehen und Heimkommen sollen für den Hund ganz normale Vorgänge sein.
  • Behandeln Sie einen bereits vorhandenen Hund weiterhin bevorzugt. Das stärkt seine Stellung, weist dem neuen Tier seinen Platz zu und beugt beim Ersthund dem Drang zur Revierverteidigung vor.
  • Akzeptieren Sie mögliches anfängliches Knurren oder kleinere Reibereien. Sie dienen der natürlichen Neuordnung der Rangverhältnisse.